Burnout-Syndrom  RSS

Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe

Das Thema Burn-Out ist zu einem zentralen Thema geworden und in fast aller Munde. Die Anforderungen in der heutigen Gesellschaft, insbesondere in unserer Arbeitswelt, nehmen kontinuierlich zu. Eine der Folgen ist, dass immer mehr Menschen mit chronischer Überbelastung und daraus resultierenden Erschöpfungszuständen, Depressionen oder Burnout in Berührung kommen.

Burn-Out ist seit langem kein Problem mehr, das sich allein auf Manager oder öffentliche Personen beschränkt. Durch unsere aktuellen Lebensbedingungen mit ihren schnellen Veränderungen kann Burnout, unabhängig vom Alter, Geschlecht und Beruf, inzwischen jede Person (be-)treffen. Wir wissen heute, dass eine Vielzahl von Erkrankungen durch seelische und soziale Belastungen entstehen können.

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2014-02-11 19:12

Vorsicht, Verwechslungsgefahr - Von Schizophrenie und bipolaren Störungen Vorsicht, Verwechslungsgefahr - Von Schizophrenie und bipolaren Störungen

Oft erscheinen sie in ganz ähnlichem Gewand, die Schizophrenie und die bipolaren Störungen. Sie zeigen sich als Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit oder Wahnvorstellungen. Reagieren mitunter auf die gleichen Medikamente, können sich überschneiden. Doch aufgepasst: Tatsächlich sind sie unterschiedliche Krankheiten, die ihre jeweils ganz eigene Behandlung brauchen.

Schizophrenie – fern aller Realität
Schizophrenie ruft in den meisten Köpfen den Gedanken an Dr. Jekyll und Mister Hyde wach. Mit einer derart gespaltenen Persönlichkeit allerdings hat sie nichts zu tun. Schizophrenie ist eine Psychose, die das Denken des Patienten stört, seine Ich-Funktion, seine Wahrnehmung der Realität; ihr Erscheinungsbild ist sehr vielfältig. Sie kann sich in Halluzinationen äußern oder auch überwiegend in Störungen der Psychomotorik oder der sozialen Kompetenz und Fähigkeit zur Selbstreflexion.   

Schizophrenie taucht in Episoden auf, meist ab dem Jugendalter und begleitet die Erkrankten oft ihr Leben lang. Je früher sie erkannt wird, umso erfolgreicher lassen sich ihre Symptome stabilisieren: medikamentös sowie mit Psychoedukation, Sozio- und Psychotherapie.    

Bipolare Störungen – die Seele auf Achterbahnfahrt
Auch bipolare Störungen verlaufen phasenweise, in sogenannten manischen und depressiven Episoden. Sie martern Patienten mit völlig übersteigerten Stimmungsschwankungen von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Zwischen den Episoden können die Erkrankten monate- oder jahrelang beschwerdefrei und ausgeglichen sein. Dann wieder folgt der Wechsel zwischen Hochgefühl (Manie), Hypomanie und Depression, einem Zustand der Gefühlstaubheit, Freud- und Antriebslosigkeit.

Zur Akutbehandlung bipolarer Störungen setzt man Medikamente ein (Stimmungsstabilisierer und Interventionsmedikamente), Wach- und Elektrokrampftherapien. Langfristig versucht man, die optimale Medikamentendosierung für den jeweiligen Patienten zu finden. Und man lehrt ihn per Psychotherapie, mit seiner Krankheit zu leben und nahende Krankheitsschübe rechtzeitig zu erkennen.

Gründliche Anamnese entscheidet
Die große Herausforderung liegt darin, Schizophrenie und bipolare Störungen überhaupt erst zu diagnostizieren. Sie lassen sich nicht im Labor nachweisen. Man kann ihnen allein durch intensives Befragen des Patienten und seiner Angehörigen, durch ein minuziöses Aufdröseln seiner Lebensgeschichte und Probleme auf die Schliche kommen. Vom Auftreten erster Symptome bis zur sicheren Diagnose können Jahre vergehen.


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2014-02-10 15:11

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2012-11-28 11:08

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