Das Burnout Syndrom
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Unter Burnout versteht man eine emotionale, körperliche, psychische und soziale Erschöpfung über einen Zeitraum von
mindestens 6 Monaten. Diese Veränderungen kommen jedoch nicht abrupt, sondern schleichend über einen Zeitraum von oft
sehr vielen Jahren.
Übersetzt wird dieser Begriff mit "ausgebrannt sein". Burnout entsteht durch die dauerhafte Überforderung der eigenen
geistigen und emotionalen Leistungsfähigkeiten - Dauerstress - ohne ausreichenden Ausgleich. Die Betroffenen haben meist
nicht gelernt mit Ihren eigenen Energieressourcen zu haushalten und wissen oft nur unzureichend, wie man sie wieder auffüllt.
Dieses Phänomen scheint in unserer Zivilisationsgesellschaft immer häufiger aufzutreten. Ja, es scheint sich zu einer
regelrechten Volkskrankheit zu entwickeln. Gründe dafür müssen also im rapiden gesellschaftlichen Wandel zu finden sein.
Verlust von familiären und nachbarschaftlichen Bindungen. Technische Revolutionen und Informationsflut. Gesellschaft von
Individualisten. Schätzungen besagen, das bereits 15% aller Berufstätigen einmal ein Burnout durchlitten haben, Tendenz steigend.
Dabei scheinen besonders leitende, kreative und helfend arbeitende Menschen betroffen zu sein, seltener der normale Bandarbeiter
oder eine Kassiererin.