Burnout Patienten zur Behandlung ermutigen

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Burnout behandeln lassen
Einsicht ist der erste Schritt hin zur Behandlung von Burnout

Für Angehörige ist es nicht so leicht, einen Burnout zu erkennen. Wenn Ihr Angehöriger viel arbeitet, zahlreiche Termine absolviert und auch am Wochenende nur selten abschaltet, dann drängt sich die Frage auf: Ist das normaler Arbeitsstress oder ein beginnendes Burnout?

Was Sie als Angehöriger tun können ist vielleicht mehr, als Sie denken. Bevor Sie einen Angehörigen zu einer Behandlung ermuntern, sollten Sie sich darüber ein Bild machen, ob die Gefahr von Burnout besteht.

Einige Symptome deuten darauf hin. Wenn Sie zum Beispiel die Erfahrung machen, dass Ihr Angehöriger selbst nach einem Urlaub nicht entspannt ist und im Urlaub nicht abschalten kann, ist das ein Zeichen von Überlastung. Meidet die Angehöriger Kontakte im privaten Bereich und konzentriert sich fast ausschließlich auf berufliche Begegnungen, liegt ein weiteres Symptom vor. Falls Ihr Angehöriger selbst an Wochenenden und über die Feiertage längeren Begegnungen mit Freunden aus dem Wege geht oder im Büro nicht mehr in die Pausen mit Kollegen geht oder abendliche Treffen absagt, ist das ebenfalls ein mögliches Zeichen für ein drohendes Burnout.

Ist das Burnout schon weiter fortgeschritten, kommt es zum Verlust von Selbstvertrauen. Haben Sie den Eindruck dass sie Angehöriger sein Selbstvertrauen verliert? Äußert er Unmut über seine Arbeit und lässt verlauten, dass er einfach nichts geschafft bekommt? Dann können Sie behutsam das Gespräch auf das Thema Burnout lenken.

Sie können Ihrem Angehörigen helfen

Zunächst sollte Ihnen klar sein, dass Ihre eigene Person eine wichtige Rolle spielen. Als Angehöriger, erst recht als Ehepartner, werden sie versucht sein, dem vom Burnout bedrohten Menschen möglichst viel außerhalb der beruflichen Belastungen abzunehmen. Das kann dazu führen, dass Sie selber überlasten. Seien Sie sich im Klaren darüber, dass es nicht um einen Wettbewerb geht, wer mehr aushalten kann. Setzen Sie Grenzen und kommunizieren Sie diese. Das kommt einer Vorbildfunktion gleich.

Ihr Angehöriger erkennt, dass es auch anders geht. Sagen Sie ruhig, dass es nicht schlimm ist, wenn Sie nicht alle Aufgaben bewältigen könne und überlegen Sie laut, wie und wo Sie Hilfe bekommen können. Vermeiden Sie Forderungen und Vorhaltungen. Im Gespräch mit einem vom Burnout betroffenen Menschen ist Sensibilität sehr wichtig. Ein guter Weg ist, von sich selber zu sprechen und durchblicken zu lassen, dass auch ihr Alltag stressig ist. Sprechen Sie darüber, wie Sie Ihren Stress bewältigen und zeigen Sie Ihre persönlichen Alternativen und Strategien auf.

Vertrauen aufbauen und Hilfe leisten

Erst wenn Ihr Angehöriger Ihnen (wieder) vertraut, steht die Tür offen für eine Behandlungsempfehlung. Das kann manchmal ein langwierige Prozess werden, doch Beharrlichkeit und Zuverlässigkeit sind genau die Dinge, die Ihr Angehöriger jetzt braucht. Sie als ruhender Pol sind eine wichtige Anlaufstelle für ihn. Wenn Sie von sich erzählen, fragen Sie Ihren Angehörigen nach seinen Erfahrungen. Lassen Sie ihn reden, ohne zu unterbrechen. Hören Sie zu, bewerten Sie nichts und geben Sie keine klugen Ratschläge.

Kommunizieren Sie beispielsweise, dass ihre eigene Strategie nicht zwingend auch die richtige Strategie für ihn sein muss. Anti-Stress-Strategien sind immer individuell und können komplett unterschiedlich ausfallen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Ihr Angehöriger sich von einem professionellen Therapeuten beraten lässt. Sie können ihn selbstverständlich begleiten und dafür sorgen, dass er einen guten Therapeuten findet und regelmäßig zur Therapie geht. Bestärken Sie ihn darin, dass jeder Schritt in Richtung Hilfe holen ein richtiger Schritt ist und nichts mit Schwäche, sondern im Gegenteil mit Stärke zu tun hat.

Hinweis:
das-burnout-syndrom.de

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