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Der Krankheitsverlauf beim Burnout ist Gegenstand vieler Forschungen. Einigkeit besteht jedoch bei allen Theorien darüber, dass Burnout ein schleichender, langwieriger Prozess ist. Sämtliche wissenschaftliche Betrachtungen beinhalten die wesentlichen Elemente eines Burnouts. Dazu gehören Enttäuschung und Resignation, psychosomatische Auswirkungen, Erschöpfung und Rückzug. Die folgenden Ausführungen konzentrieren sich auf sieben Kernpunkte, die ein Burnout kennzeichnen wobei es sich eigentlich um 4 Vorphasen handelt und um 3 reale Burnout Phasen, die erst dann stattfinden, wenn man wirklich von Burnout sprechen kann.

4 Vorphasen des Burnouts: Engagement schlägt in Belastung um

Vorphase 1 des Burnouts ist nicht leicht zu erkennen. Sie ist geprägt von überdurchschnittlichem Engagement für die Arbeit, das bis zur Idealisierung reicht. Der Betroffene ist sehr aktiv und weist große Willensstärke auf. Ursache für diese überdurchschnittlich starke Konzentration auf die Arbeit ist in der Regel eine Reaktion auf schwere Enttäuschungen. Diese Enttäuschungen liegen in der Regel in anderen Bereichen und lassen sich in der Vita des Betroffenen wiederfinden. Typische einschneidende Erlebnisse, die Phase 1 eines Burnout einläuten, sind beispielsweise

  • Arbeitsplatzwechsel mit negativen Konsequenzen
  • Beförderung in einer verantwortungsvolle berufliche Position ohne fundierte fachliche Fähigkeiten
  • Wohnortwechsel und Wegfall des Freundeskreises
  • Diagnose einer schweren Krankheit oder Todesfall eines geliebten Menschen

Sämtliche Erlebnisse weisen zwei Faktoren auf: Stress durch starke Veränderungen in der Biografie sowie zeitlicher Druck durch den Wegfall von Pausen oder durch deutlich erhöhten Arbeitsaufwand. Diese Phase zu identifizieren ist deshalb so schwer, weil eine erhöhte Ausschüttung von Cortisol dazu führt, dass der Organismus besonders leistungsfähig wird.

Vorphase 2 des Burnouts: Wer jetzt nicht eingreift und aktiv etwas gegen den erhöhten Stressmoment in seinem Arbeitsalltag tut, gerät in Phase 2. Dabei wandelt sich das Engagement in Belastung. Der Idealismus verpufft und der Betroffene muss erheblich mehr Energie aufwenden, um seinen Aufgaben nachzukommen. Mit dem Wegfall des Engagements verliert der Betroffene die Lust, sich mit seiner Arbeit, seinen Klienten oder Patienten näher zu beschäftigen.

Im Gegenteil entsteht die Neigung, sich selber oder anderen Vorwürfe zu machen. Passive Menschen geben sich selber die Schuld daran, dem Leistungsdruck nicht gewachsen zu sein. Aggressive Menschen richten ihre Ohnmacht nach außen und machen andere dafür verantwortlich, dass sie mit den veränderten Anforderungen nicht zurechtkommen. Dieses Verhalten zeigt sich beruflich wie privat.

Vorphase 3 des Burnouts: In Phase 3 akzeptiert der Betroffene, dass sich Erwartungen, Ziele und Wünsche nicht in der Praxis umsetzen lassen. Der Überdruss wächst sich zu einer massiven Frustration aus. Darüber gerät der Betroffene in einen Zustand der der Enttäuschung und Desillusionierung. Hakt er jetzt nicht ein und löst sich von seinen destruktiven Gedankenmustern, gerät er unweigerlich in das Burnout Syndrom der 1. Stufe oder Phase.

Reale 4 Phasen des Burnouts: Spirale in die Hoffnungslosigkeit

1. Phase: Inzwischen ist der Druck auf den Betroffenen so groß geworden, dass er mit der Situation komplett überfordert ist. Ein Leistungsabfall ist unausweichlich. Der Mangel an Konzentration und die Schwächung der Urteilsfähigkeit sowie des Denkvermögens schlagen sich in Flüchtigkeitsfehlern nieder. Vergessene Termine, Rechenfehler und generell verminderte Merkfähigkeit häufen sich an. Das führt dazu, dass der Betroffene sich noch hilfloser fühlt und zum Teil emotional reagieren kann, sollte er auf die Fehler angesprochen werden.

In Phase 2 zieht sich der Betroffene immer weiter zurück und vermeidet Kontakte. Sein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Kommunikation sinkt drastisch, die Gleichgültigkeit und Isolation wächst an. Der Fokus liegt fast komplett bei dem Betroffenen selbst, das Interesse für Mitmenschen bricht zusammen. Eine Vereinsamung ist die Folge des Rückzugs aus dem sozialen Leben.

Die nächste Phase 3 überträgt die sozialen und psychischen Mängel auf den Körper. Psychosomatische Beschwerden sind an der Tagesordnung. Nervenzittern, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Verspannungen und Verdauungsstörungen gehören zu den typischen Krankheitsbildern in Phase 3 eines Burnouts. Die Ausschüttung von Cortisol ist gestört, was langfristig zu einer schlechteren Immunreaktion führt. Der Körper wird allgemein anfälliger für Erkältungen und Herz-Kreislauf-Probleme. Die körperlichen Beschwerden werden massiv und bestimmen den Alltag.

Die letzte Phase 4 des Burnouts ist von Hoffnungslosigkeit geprägt und das Leben erscheint in jeder Minute sinnlos. Selbstmordgedanken sind an der Tagesordnung und viele Betroffene hält lediglich die Angst vor einem qualvollen Sterbeprozess davon ab den Suizid herbeizuführen. In letzter Konsequenz beendet der Freitod des Betroffenen den unerträglichen Zustand des Burnouts.

Hinweis:
das-burnout-syndrom.de

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