Burnout-Phase: Allgemeine Hilflosigkeit

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Allgemeine Hilflosigkeit im Burnout
Betroffene werden oft unsicher, Aufgaben und Entscheidungen anzugehen

Ein ganz wesentlicher Faktor beim Burnout ist die allumfassende Hilflosigkeit. Um zu verstehen, wie diese Hilflosigkeit entsteht, hilft ein Blick zurück auf die Entwicklung:

  • Aus idealistischer Begeisterung in Verbindung mit deutlicher Selbstüberschätzung entsteht eine Situation, die einen enorm hohen, persönlichen Energieeinsatz erfordert.
  • Es folgen Enttäuschungen und daraufhin ein als beschämend empfundener Stillstand.
  • Die Betroffenen orientieren sich neu und entscheidet sich für den vermeintlich einfachsten Weg. Dabei steht die Pflichterfüllung/Zielerreichung über allem.
  • Frustration entsteht, da aufgewendete Leistung und erhaltene Anerkennung nicht ausgewogen scheinen.
  • Hinzu kommen körperliche Beschwerden.

Gefangen in einer solchen Abwärtsspirale ist es nicht verwunderlich, dass Apathie und Verzweiflung überhand nehmen. Eine grundlegende Hilflosigkeit der Situation gegenüber macht sich breit. Hilflosigkeit ist ein wesentliches Anzeichen emotionaler und psychischer Erschöpfung. Das Gefühl des Versagens wird übermächtig. Sie haben das Gefühl, dass Sie trotz Ihres überdurchschnittlich hohen Engagements keine zufriedenstellenden Ergebnisse mehr erzielen können. Das lässt Sie darauf schließen, dass Ihre Anstrengungen keinen Sinn machen. Sie bezweifeln die grundsätzliche Sinnhaftigkeit Ihrer Tätigkeit, zweifeln an Ihren eigenen Fähigkeiten. Gefühle von Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit sind allgegenwärtig und führen dazu, dass Sie sich selbst entfremden. Die als Depersonalisation bezeichnete Gefühlslage bedeutet, dass Ihre Erlebniswelt destruktiv gestört ist. Sie haben das Empfinden, sich selbst zu beobachten und haben den Eindruck, dass Sie nur noch automatisch funktionieren, ohne lenkend eingreifen zu können.

Negative Gefühle bei Hilflosigkeit

Die Allgemeine Hilflosigkeit drückt sich in Emotionen des Scheiterns aus. Ihre Lebenseinstellung wandelt sich grundlegend ins Negative und Mutlosigkeit bestimmt Ihren Alltag. Ihr Idealismus geht Ihnen verloren und Sie empfinden eine innere Leere. Gleichzeitig gelingt es Ihnen nicht mehr, selbstbestimmte Aktionen zu initiieren. Sie können nur noch reagieren. Diese Reaktionen sind häufig durch Ärger, Zynismus, oder Gemeinheit gekennzeichnet. Ihre Mitmenschen nehmen Sie nicht mehr als Subjekte war, sondern behandeln sie wie emotionslose Objekte. Das provoziert weitere Schwierigkeiten und unangenehmen, stressige Situationen.

Je weiter Sie in der Abwärtsspirale vorgedrungen sind, desto schwieriger wird es, aus ihr auszusteigen. Sie müssen immer mehr Kraft aufwenden, um den Teufelskreis zu durchbrechen, während gleichzeitig Ihre Stärken schwinden. Stattdessen macht sich ein Zustand von Desorientierung und Hilflosigkeit breit. Unsicher und unfähig, auch komplexe Aufgaben und Entscheidungen anzugehen, manövrieren Sie sich immer weiter in eine isolierte Position. Falls Sie nicht ohnehin schon sämtliche sozialen Kontakte zum Freundes- oder Bekanntenkreis abgebrochen haben, würden Sie spätestens jetzt jegliche Kommunikation aus Angst vor Auseinandersetzungen vermeiden.

Mittel gegen die Hilflosigkeit

Die einzige Möglichkeit, sich aus dieser Situation zu befreien, ist sich professionelle Hilfe zu holen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen Sie sich helfen. Nur so wird es Ihnen gelingen, mit adäquaten Mitteln einen Weg aus der Misere zu finden.

Burnout ist eine Krankheit und es gibt eine Vielzahl von Heilungsmöglichkeiten für Burnout. Nutzen Sie die Angebote Ihrer Krankenkasse, informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an. Nehmen Sie Kontakt zu Ihren Freunden auf oder offenbaren Sie sich Ihrem Partner. Wichtig ist, dass Sie unbedingt aus Ihrer Isolation herauskommen und aktiv werden. Jeder Schritt hinaus aus der Sackgasse der Einsamkeit ist wünschenswert und richtig.

Hinweis:
das-burnout-syndrom.de

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