Medizinisch lässt sich das Besondere an Burnout, die geistige Erschöpfung, als ein Hilfesignal des Körpers deuten.
Ein Grundsatz der Medizin besagt, dass Schmerzen dazu dienen, entweder den eigenen Bewegungsdrang ruhig zu stellen, um eine optimale Regenerierung der Erschöpfung, Verletzung oder Erkrankung zu gewährleisten.
Dies gilt zum Beispiel bei Muskelkater, Knochenbrüchen oder Erkältungen. Oder dass Schmerzen eine Art Aufforderung zur Verhaltensänderung darstellen. So zum Beispiel bei Magenschmerzen, wegen zu vielen oder falschen Essen oder bei Schmerzen aufgrund von Haltungsschäden. Mit beiden Ursachen von Schmerzen lässt sich auch Burnout erklären.
Es ist einerseits Hilfeschrei des Körpers, ihm Zeit zur Erholung zu gewähren und andererseits vor allen Dingen eine unmissverständliche Aufforderung, die eigene Lebensart zu ändern. Burnout ist eine Art Schutzmechanismus der an Überforderung zu Grunde gehende Psyche. Zu viele negative Erfahrungen prasselten auf sie ein, so dass sie schlussendlich krank wurde.
Psychologen prägten dafür den abstrakten Begriff "seelische Krise". Dieser stellt lediglich ein Hilfsmittel dar, um die komplexen biochemischen negativen Veränderungen im menschlichen Nervenssystem zu beschreiben. Damit sich das gestörte Nervenssystem wieder selbst heilen kann, sendet es Signale der Überforderung aus. Verstärkte Müdigkeit und geringer Konzentrationsfähigkeit sind die Folgen. Die geistige Leistungsfähigkeit wird lahm gelegt, damit das Nervensystem vor einer weiteren Zerstörung geschützt wird.
Zudem wird an den menschlichen Verstand die eigentlich nicht falsch deutbare Botschaft übermitteln, Pause zu machen und die eigene Lebensführung neu auszurichten.
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Warum erlahmt die geistige Leistungsfähigkeit?
Burn Out Tags: Allgemein, Was ist Burnout?
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