Der Arbeitsplatz als Ursache für Burnout

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Der Arbeitsplatz als Ursache für Burnout
Stress, Druck und Mobbing am Arbeitsplatz fördert die Entstehung eines Burnout Syndroms

Die meisten Personen im erwerbstätigen Alter verbringen einen Großteil der Zeit an ihrem Arbeitsplatz. Die dort herrschenden Strukturen, das Verhalten von Kollegen und Vorgesetzten hat Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit eines jeden einzelnen. Arbeiten Sie in einem Unternehmen, in dem Großraumbüros an der Tagesordnung sind und beispielsweise auch das Klicken der Tastatur Ihres Kollegen zur typischen Geräuschkulisse gehört, benötigen Sie grundsätzlich mehr Energie, um sich zu konzentrieren. Anspruchsvolle Aufgabe lassen sich in einem solchen Umfeld nicht leicht lösen.

Kommunkation mit Chefs und Vorgesetzten

Sind Sie noch am Anfang ihrer Berufskarriere oder bereits im gefestigten Stadium, so ist die Beziehung zu ihrem Chef eine ganz wesentliche. Ist ihr Chef in der Lage, ihre Leistungen positiv zu bewerten und sie zu loben, erfüllt das eine wichtige Funktion in Hinblick auf Ihre Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit. Ist er fähig, konstruktive Konfliktgespräche zu führen, dann haben Sie fast schon einen Ideal-Chef. Das ist jedoch eher die Ausnahme. Die Regel sind Vorgesetzte, die wieder loben noch konstruktive Kritik üben. In der Folge distanzieren sich nicht reflektierende Mitarbeiter zu ihrer Arbeit, verrichten ihre Aufgaben nur noch nach Mindestanforderungen und ergehen sich in Streitigkeiten über Nebensächlichkeiten.

Kollegen und Arbeitsklima

Auch Kollegen tragen erheblich zum Wohlfühlen am Arbeitsplatz bei. Das Arbeitsklima wirkt sich entsprechend positiv oder negativ auf ihre Psyche aus. Haben Sie persönliche Auseinandersetzungen und Konflikte mit zwei oder mehreren Personen, so mutiert der Arbeitsplatz schon bald zu einem Ort der Unzufriedenheit und Enttäuschung. Ein chronischer Machtkampf wirkt sich ebenfalls negativ auf ihre Frustrationstoleranz auf. Müssen Sie viel Energie aufwenden, um produktiv zu arbeiten und gleichzeitig mit negativem Stress fertig werden, ist das oftmals Auslöser für die ersten Schritte Richtung Burnout.

Mobbing begünstigt Burnout

Härtefälle von kollegialen Auseinandersetzungen führen zur kompletten Ausgrenzungen oder zum versteckten Mobbing. Offene Beleidigungen oder verdeckte Kränkungen tun ihr übriges dazu. Streitpotenzial ist auch auf der Beförderungsleiter zu finden. Wenn viele Kandidaten aus Ihrem Unternehmen sich für einen Platz bewerben, wächst sich eine harmlose Bewerbung nicht selten zu einem harten Konkurrenzkampf aus, der in ein dauerhaftes Machtgerangel gipfeln kann.

Eine solche Situation ist sehr anstrengend und deprimierend. Ganz egal, woher der Stress am Arbeitsplatz kommt und wie Ihre negativen Emotion zustandekommen, eines gilt grundsätzlich: Haben sie keine wirksamen Mechanismen, um Ihrem persönlichen Stress am Arbeitsplatz entgegenzutreten, dann gehören zu den Menschen, die von einem Burnout bedroht sind.

Organisation und Anerkennung

Neben diesen personengebundenen Stressoren stellt auch die Organisation und Verteilung der Arbeit erhebliches Konfliktpotenzial dar. Problematisch sind Firmen, die keine klaren Arbeits- und Organisationsstrukturen aufweisen. Wo niemand genaue Zuständigkeiten kennt, wird die Übernahme von Verantwortung in weiten Teilen abgelehnt. In der Konsequenz entsteht in der Regel eine ungleiche Arbeitsbelastung zwischen den Mitarbeitern. Perfektionisten ziehen die Arbeit magisch an und überlasten sich automatisch. Außerdem kann es vorkommen, dass die Vorgesetzten nicht mehr zuordnen können, welcher Mitarbeiter welche Leistung erbracht hat. In der Folge bleibt Anerkennung aus, was wiederum zu Frustration führt.

Wenn es dem Chef egal ist, ob Sie mit höchstem Einsatz arbeiten oder nicht, dann könnte es Ihnen auch bald egal sein. Die Rückbesinnung darauf, dass ein Minimum an Arbeit denselben Effekt auf dem Gehalts- oder Anerkennungs-Konto erzielt, lässt Betroffene eine so genannte innere Kündigung aussprechen. Die innere Kündigung ist ein frustrierendes Erlebnis für alle Beteiligten, doch für Sie als Betroffenen ist es eine Abwärtsspirale, die in einem Burnout enden kann.

Hinweis:
das-burnout-syndrom.de

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