CBD-Öl gegen Burnout?

Burnout nimmt immer mehr zu und kann am leichtesten entstehen, wenn der Betroffene nicht ausreichend Zeit hat, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Viele Menschen kennen das Gefühl der restlosen Erschöpfung und häufig auch des Eindrucks, man könne Kontakte nicht mehr in einem ausreichenden Maße pflegen, da man sich dafür zu sehr ausgelaugt fühlt. Stress und Perfektionismus sind häufige Begleiter eines solchen emotionalen Zustands. Doch wie kann man einer solchen Situation natürlich entgegenwirken?

Begibt man sich mit einem Burnout zu einem Arzt, so wird dieser den Patienten an einen Psychiater überweisen, welcher nur eine Reihe nebenwirkungsreicher Antidepressiva präsentieren kann. Derzeit ist CBD in aller Munde, und es herrscht ein regelrechter Hype um diesen Stoff in Form von Öl – auch im Kontext als Mittel gegen Burnout.

Was ist CBD? Cannabidiol, kurz CBD wird als Öl verabreicht und aus dem Hanfsamen gewonnen, und zwar nur aus solchen Sorten, die ohnehin THC-frei sind. Da das berauschende THC nicht enthalten ist, handelt es sich also um ein legales Mittel, wenn auch sein Status nicht unumstritten ist.

Da CBD-Öl Beschwerden wie depressiven Verstimmungen, Appetitlosigkeit oder auch Schlafstörungen entgegenwirken soll, kann es bei Burnout das Mittel der Wahl sein. Wer an einem fortgeschrittenen Zustand des Burnouts leidet, dem kann CBD Öl etwa gegen psychosomatische Beschwerden helfen: CBD soll nämlich Entzündungen entgegenwirken, eine antioxidative Wirkung besitzen, die Gefäße und das Herz-Kreislaufsystem positiv beeinflussen können. Allerdings sind diese Wirkungen bisher nicht wissenschaftlich bestätigt.

Vorbeugend handeln – CBD bei Stress?

Die berufliche Situation ist angespannt? Auch im familiären Bereich gibt es Stress? Und möglicherweise muss nebenbei ein Haus abbezahlt werden, oder es herrschen andere finanzielle Stress-Faktoren? Nicht nur ein bereits bestehendes Burnout lässt sich mit CBD behandeln, sondern sinnvoll ist es auch, bereits in Phasen enormen Stresses vorbeugend zu agieren. Ist der Stress stark, und handelt es sich um eine langandauernde Belastung, müssen wir dafür sorgen, dass uns nicht irgendwann die Puste ausgeht!

Wie CBD wirkt

Die Einnahme von CBD-Öl soll Potential haben, einer Störung des Gehirnstoffwechsels vorzubeugen, sodass es gar nicht zu einem Burnout oder einer Depression kommt. Da Stress außerdem häufig zu einer ungesunden Lebensweise führt, etwa mit hohem Alkohol- oder Nikotinkonsum, ist es sinnvoller, mit CBD entgegenzuwirken. Ist das Adrenalin-Niveau eines Körpers über längere Zeit hinweg recht hoch, kann CBD regulierend einwirken. Das bringt mit sich, dass wir besser mit Stress umgehen können.

Eine zweite sehr wichtige Wirkung von CBD, das es effektiv als Mittel gegen Stress machen sollt, ist sein Einfluss auf das Endocannabinoid-System. In diesem System wird darüber entschieden, ob wir uns glücklich fühlen oder leer und ausgelaugt, wie viel Appetit wir haben und wie stark wir Schmerzen spüren. CBD soll dafür sorgen, dass dieses System nicht aus den Fugen gerät, sodass eine gesunde Balance gehalten werden kann.

Der Neurotransmitter AEA soll ebenfalls von CBD beeinflusst werden: Wenn das AEA-Level beispielsweise aufgrund der Mangelernährung, der der Körper in Phasen des Stresses unterliegt, gestört ist, erhöht das unsere Anfälligkeit für stressbedingte Erkrankungen wie Burnout.

Da CBD die Ausschüttung von Cortisol hemmen soll, kann damit vermieden werden, dass das Hormon im Übermaß produziert wird, in dem es, obwohl es eigentlich ein Entzündungshemmer ist, Entzündungen sogar begünstigen kann. So sorgt CBD scheinbar auf verschiedene Arten dafür, dass wir nicht aus dem Lot geraten.

Fazit

Klar ist CBD kein Doping-Mittel, doch manchmal lässt sich Stress schlicht nicht beseitigen, sodass wir ein Mittel benötigen, um unseren Alltag bewältigen können und uns dabei gut zu fühlen. Aus diesem Grund ist CBD das Mittel erster Wahl gegen chronischen Stress, der häufig zu einem Burnout führt.

Christian Finke

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