Heilungsmöglichkeiten von Burnout

Die Burnout-Krise empfinden viele Personen als persönliches Versagen. Der Körper funktioniert nicht mehr so, wie man es möchte. Konzentrationsschwäche und Erschöpfung mindern die Arbeitsleistung. Die Energie fehlt. Energie, um die einfachsten Aufgaben zu bewältigen. Es gibt keine universale Therapieform für Burnout-Patienten. Der Arzt entscheidet über die geeignete Therapieform. Die Krankheit entsteht nämlich schleichend und hat mehrere Phasen . Aber generell lernt der Betroffene seinen Körper wieder in Einklang zu bringen. Im Einklang mit Geist und Seele.

Die Therapie besteht oft aus einer Psychotherapie und begleitenden körperlichen Maßnahmen. Hierbei sind Maßnahmen gemeint, die Bewegung und Entspannungsübungen beinhalten. Ursachen des Stresses und der Lebensumstände können dadurch ganzheitlich behandelt werden. Der Patient ist für einen großen Teil des Heilungsprozesses selbst zuständig. Akzeptiert er Hilfe von außen, vereinfacht dies die Genesung. Es kommt ihm auch zugute, wenn er sich seiner emotionalen und physischen Belastung bewusst wird.

Bestandsaufnahme für ganzheitliche Heilung

Jeder Betroffene leidet unter anderen Symptomen. Typische Beschwerden sind Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit und depressive Stimmungen. In manchen Fällen ist die Burnout-Erkrankung weit fortgeschritten. Dann ist der Patient beispielsweise nicht in der Lage, alleine zurechtzukommen. Der Alltag wird eine große Herausforderung.

Neben einer Krankschreibung, entscheidet der Mediziner ebenfalls über eine Einweisung ins Krankenhaus. Hierbei entscheidet er je nach Grad des Burnouts zwischen verschiedenen Therapieformen. Der Patient kann dann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Es gibt auch die Möglichkeit, dass er eine ambulante Kurzzeittherapie in Anspruch nimmt.

In der Regel ist eine psychotherapeutische Begleitung notwendig. Zudem kann der Arzt unterstützende Medikamente verschreiben. Medikamente, die das vegetative Nervensystem aktivieren. Damit werden Betroffene in einen entspannten Zustand versetzt. Das verhilft zum Beispiel zu einem besseren Schlafrhythmus.

Teilen Sie Ihrer Familie und Ihrem sozialen Umfeld mit, dass Sie an einem Burnout erkrankt sind. Bitten Sie sie um deren Unterstützung. Legen Sie einen strukturierten Tagesablauf mit genügend Auszeiten und Ruhepausen fest, damit der Heilungsprozess schneller voranschreiten kann. Pflanzliche Präparate wie Baldrian, Melisse und Passionsblume können auch eine Option sein. Sie wirken schnell und intensiv. Sie erhalten dadurch mehr Energie, fühlen sich aber zugleich gelassen und entspannt. Dies sollte aber vorab unbedingt mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Selbstheilung über richtige Ernährung und Ruhepausen

Sie selbst können für die Verbesserung Ihres Zustands einiges beitragen. Beim Heilungsprozess ist es wichtig, dass Sie sich um eine ausgewogene und gesunde Ernährung kümmern. Nehmen Sie Nahrungsmittel mit einem hohen Serotonin- und Tryptophangehalt zu sich. Diese Stoffe sind in

  • Nüssen,
  • Kiwis,
  • Haferflocken,
  • Pflaumen,
  • Tomaten und
  • Bananen

enthalten. Sie beeinflussen das seelische Wohlbefinden und lindern Depressionen. Auch einer Angststörung kann damit der Kampf angesagt werden.

Trinken Sie viel heißes Wasser. Heißes Wasser beruhigt und fördert die Verdauung. Kaffee, Alkohol und schwarzer Tee erhöhen zwar die Energie, dennoch sollten Sie darauf verzichten. Solche Lebensmittel erregen sehr stark und können weitere Burnout Symptome hervorrufen. Schaffen Sie sich ausreichend Freiräume. Halten Sie inne und verlangsamen Sie ihren Tagesrhythmus. Wichtig ist, dass Sie sich bewegen. Gehen Sie an die frische Luft, fahren Sie Fahrrad oder machen Sie leichten Sport, der Sie nicht überfordert. Auch Bewegungstherapie wie Yoga, Tai Chi oder Qigong helfen, den Heilungsprozess zu fördern.

Salz- und Fußbäder, Massagen und Atemübungen

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Massagen unterstützen die Burnout-Therapie

Salzbäder, warme Fußbäder und Massagen mit Bürsten und Ölen wirken stimulierend auf den Körper. Sie geben Ihnen ein wohltuendes Körperempfinden. Atmen Sie gegen das Burnout an. Lernen Sie in einer Atemtherapie oder im Selbststudium entspannt, langsam und ruhig zu atmen. Diese simple Technik führt in Stresssituationen dazu, dass Sie sich beruhigen und weniger aufregen. Suchen Sie sich ein Hobby oder eine künstlerische Tätigkeit, die Ihnen Spaß macht. Eine Tätigkeit, bei der Sie Ihre Gefühle ausdrücken können und die Ihrem Seelenleben Raum gibt. Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Situation annehmen und negative Gefühle nicht verdrängen.

Gehen Sie zu einem Arzt, der eine genaue Diagnose stellen kann. Er analysiert die Bedürfnisse Ihres Körpers und untersucht Sie auf sekundäre Krankheiten. Die Burnout Heilung ist ein längerer Prozess. Sie brauchen viel Geduld. Aber vertrauen Sie auf sich. Es wird sich auszahlen.

Die Heilungschancen beim Burnout – Fazit

Ein Burnout kann Sie mit voller Kraft treffen. Auch wenn es in der schwierigen Phase nicht einfach zu glauben ist, aber die Heilungschancen stehen gut. Versuchen Sie optimistisch zu bleiben. Versuchen Sie in eine schöne Zukunft zu blicken. Die Phase wird vorbeigehen. Glauben Sie an sich. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich professionelle Hilfe suchen und alles von einem Arzt abklären lassen.

Die Heilungschancen stehen gut. Nachfolgend finden Sie als Abschluss die verschiedenen Heilungsmöglichkeiten zusammengefasst. Der Arzt wird immer prüfen, welche Therapieform die geeignetste für Sie ist.

  • ambulante Psychotherapie
  • stationäre Psychotherapie
  • medikamentöse Therapie
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