Kräftemanagement zur Prävention eines Burnouts

Kräftemanagement zur Burnout Prävention
Besseres Kräftemanagement zur Prävention von Burnout

Das Burnout Syndrom ist eine lang andauernde Krankheit, die schleichend entsteht und sich über Jahre hinziehen kann. Ohne geeignete Therapiemaßnahmen leidet der Betroffene an sekundären körperlichen Krankheiten und psychischen Beschwerden. Durch die emotionale und körperliche Erschöpfung erhöhen sich das Stressempfinden und die Schuldgefühle. Es gibt einige begleitende Maßnahmen, die Sie anwenden können, um Ihren Zustand nicht noch mehr zu verschlimmern, beziehungsweise die präventiv eingesetzt, einen Ausgleich schaffen.

Nicht alle gut gemeinten Ratschläge sind allerdings hilfreich. Alkohol– und Kaffeekonsum wirken sich negativ auf das Burnout-Syndrom aus und ein paar Tage Urlaub lassen das Ausgebranntsein nur kurzzeitig verschwinden.

Inhalt dieses Artikels

Kraftspendende Therapie bei Burnout oder zur Prävention

Burnout ist nach Herzerkrankungen die zweithäufigste lebensverkürzende Krankheit der Welt, der es rechtzeitig vorzubeugen gilt. Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Schlaf helfen kreative und sportliche Tätigkeiten, die gut für die Seele und stressabbauend sind. Besonders muskelentspannende und meditative Trainings wie Yoga, autogenes Training oder Tai Chi bringen Körper und Seele in Einklang.

Der Selbstheilungsprozess beginnt im Inneren des Patienten. Wagen Sie etwas, dass Ihnen Vertrauen gibt, und suchen Sie sich eine geistige oder seelische Aktivität, die Ihnen Freude bereitet. Verwirklichen Sie sich in der Kunst oder machen Sie einen Tanzkurs. Stärken Sie Ihr Körpergefühl und lassen Sie den Abend mit entspannter Musik ausklingen. Eine positive Einstellung und das Erarbeiten einer Lebensvision helfen, das Selbstbewusstsein zu stärken. Strukturieren Sie Ihren Alltag mit einem entsprechenden Zeitmanagement und planen Sie Ruhephasen ein. Diese können aus einem Spaziergang, Einkaufen, Sport oder einem zehnminütigen Kurzschlaf bestehen.

Bei einem Burnout zieht sich der Betroffene oft zurück und distanziert sich. Sie sollten auf soziale Unterstützung aber nicht verzichten. Sind Sie dem Arbeitspensum nicht mehr gewachsen, sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten und handeln Sie mit ihm Möglichkeiten für flexiblere Arbeitszeiten aus.

Kraftraubende Tätigkeiten

Alles, was mit Stress zu tun hat, ist kraftraubend. Vermeiden Sie Stresssituationen und überlegen Sie sich Strategien für die Stressbewältigung. Dies können Sie selbst oder in einer Therapiegruppe erarbeiten. Wichtig ist, dass Sie Grenzen setzen und sich nicht zu viel zumuten. Sie sollten die Aufgaben bewältigen können. Perfektionismus und übertriebenes Engagement sowie unrealistische Ziele und Erwartungen rauben positive Energie.

Lassen Sie sich von Vorgesetzten keinen Druck machen und setzten Sie keine zu hohen Ansprüche an sich. Denn dadurch entstehen depressive Stimmungen und Versagensängste, die sich in chronische Panikattacken verwandeln können. Besonders in einem helfenden Beruf ist es wichtig, emotionalen Abstand zu Klienten, Kunden, Patienten oder Schülern zu behalten. Um kreativ zu bleiben, schaffen Sie sich ein flexibles Arbeitsumfeld. Die Belastungen des Alltags sollten Sie ausgleichen, indem Sie eine gesunde Balance zwischen Arbeitswelt und Privatleben finden. Wenn Sie zu Hause in Ihrer Familie viel Verantwortung übernehmen müssen, ein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein haben und sich viel Sorgen um andere machen, wirken sich diese Bedingungen auf das Burnout begünstigend aus. Übernehmen Sie sich nicht und wenn Sie das Gefühl haben, Sie schaffen es nicht mehr ohne Hilfe, suchen Sie einen Burnout-Arzt auf oder kontaktieren Sie eine Beratungsstelle.

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