Sport treiben schützt vor Burnout

Sport und Burnout
Sportliche Betätigung schützt wirksam vor Stress.

In der Gesellschaft herrscht das Bewusstsein, dass eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und Ruhephasen einen großen Beitrag zur Erholung und Regeneration darstellen. Regelmäßige sportliche Betätigung schützt wirksam vor Stress. Besonders Burnout-Betroffene sollten körperliche Therapiemaßnahmen ergreifen und Sport treiben. Denn die Körperertüchtigung baut das Stresshormon Cortisol ab, das für das Gefühl des Ausgebranntseins und der Gereiztheit zuständig ist.

Zudem hat Sport noch viele weitere positive Eigenschaften, die Risikofaktoren wie hohem Blutdruck, Schlafproblemen, Immunschwäche und anderen Krankheiten entgegenwirken und die indirekt mit Stress verbunden sind. Wenn Sie zwei- bis dreimal die Woche eine halbe Stunde Sport treiben, beugen Sie Stress vor und erhöhen Ihre Leistungsfähigkeit.

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Sportarten gegen Burnout und Stress

Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen liegt. Fahrrad fahren, Joggen, Schwimmen oder Walking sind einfache Sportarten, die Sie jederzeit ausführen können. Achten Sie darauf, den Sport regelmäßig zu betreiben. Bei den Ausdauersportarten schüttet der Körper Endorphine aus. Diese Glückshormone vermindern nachweislich Angst und Stressgefühle und sorgen für eine erhöhte Energie. Zudem baut der Körper Adrenalin und Cortisol ab.

Auch Entspannungsübungen und meditatives Training wie Yoga, Tai Chi oder Qigong beruhigen und schaffen ein Gleichgewicht zwischen Geist, Seele und Körper. Wer lieber ein Muskeltraining absolvieren möchte, der kann an Cardio-Geräten arbeiten oder Aerobic und Gymnastik betreiben. Wichtig ist, dass der Sport Ihnen Spaß macht. Dann stellt sich bei Ihnen ein besseres Körpergefühl ein. Sie fühlen sich wohl in Ihrer Haut und das steigert das Selbstbewusstsein.

Wenn Sie sich für Sport zu kraftlos fühlen, helfen kleine Spaziergänge im Park oder Wald. Sie können Ihren Gedanken nachgehen und kommen erfrischt und gestärkt nach Hause. Im Grunde genommen ist jede körperliche Betätigung wichtig und richtig. Sie lockert verkrampfte Muskeln, setzt stimmungsaufhellende Botenstoffe frei und schützt Sie vor schädigenden Einflüssen.

Richtig Sport treiben

Wer langfristige Erfolge erzielen will und gegen Stress vorgehen möchte, der sollte sich einen Trainingsplan erstellen, der mehrmaliges Sporttreiben von mindestens 30 bis 60 Minuten pro Einheit beinhaltet. Sie können jede körperliche Betätigung durchführen, solange diese nicht leistungsorientiert, konkurrenzbetont oder wettkampfartig ist wie beispielsweise bei Kampf- oder Ballsportarten. Denn diese Sportarten fördern Stress und sind für Burnout-Patienten nicht geeignet. Denken Sie daran, sich realistische Ziele zu stecken, das gilt auch für den Sport. Es ist nicht ratsam, nach ein paar Wochen einen Marathon zu laufen. Das führt zu Frusterlebnissen. Damit Sie mit dem Bewegungstraining nachhaltige Erfolge verbuchen können, empfiehlt es sich, die Ernährung umzustellen und den Alkoholkonsum zu reduzieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über sporttherapeutische Maßnahmen. Für Ihren Genesungsprozess ist körperliche Betätigung sehr wichtig. Nach Ihrer Burnout-Behandlung sollten sportliche Aktivitäten Teil Ihres Lebens bleiben, damit Sie einen Ausgleich zwischen Alltagsstress und Alltag haben. Nehmen Sie sich diese wertvolle Auszeit für Ihr Wohlbefinden, denn Sie beugen damit gleichzeitig einer erneuten Burnout-Erkrankung vor.

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