Burnout Phase: Psychosomatische Reaktionen

Psychosomatisches Verhalten beim Burnout
Kopfschmerzen und Funktionsstörungen im Bewegungsapparat sind häufige Nebenwirkungen.

Wenn Ihre Seele unter den Folgen eines Burnouts leidet, erleben sie nicht nur psychische Verstimmungen, beängstigende Zweifel oder depressive Phasen. Sie schickt uns auch Signale in Form von psychosomatischen Symptomen. Diese Symptome äußern sich überwiegend in Kopfschmerzen, Funktionsstörungen im Bewegungsapparat sowie Beeinträchtigungen im Herzkreislaufsystem. Auch lassen sich Auswirkungen auf den Magen-Darm-Bereich die Wirbelsäule und das Muskelsystem feststellen. Insbesondere Rückenschmerzen sind die Folge.

Da die genannten Probleme nicht burnoutspezifisch sind, sondern im Allgemeinen häufig vorkommen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, wenn Sie diese bei sich feststellen. Äußern Sie Ihre Bedenken, dass ihre Beschwerden mit ihrer aktuellen Belastungssituation zusammenhängen könnten. Denn damit ersparen Sie sich eine zeitraubende und überflüssige Odyssee durch diverse Arztpraxen.

Natürlich ist es wichtig, dass sämtliche körperliche Dysfunktion ausgeschlossen werden können und auch deshalb ist die Konsultation eines Arztes dringend zu empfehlen. Besondere Aufmerksamkeit sollten sie einer plötzlichen und starken Schlaflosigkeit widmen. Sie ist ein häufig auftretendes Frühwarnsymtom eines gestressten Körpers und einer gestressten Seele.

Auswirkungen psychosomatischer Störungen

Sollten Sie die Warnsignale des Körpers und der Seele nicht ernst nehmen, kann ihr körperliches Abwehrsystem langfristig geschwächt werden. Das bedeutet, dass sie häufiger an Erkältungen oder Infekten erkranken. Einhergehend mit Schlafstörungen sind auch Albträume und sexuelle Probleme zu nennen. Durch die genannten Verdauungsstörungen treten Magenschmerzen auf und insgesamt kann es zu Problemen bei der Gewichtsbalance kommen. Greifen Sie in einer solch belasteten Situation auch noch zu Alkohol, Tabak oder anderen Drogen, steigert sich das Suchtpotenzial. Gleichzeitig erhöhen Sie das Unfallrisiko in ihrem Leben. Ihr Körper ist nicht mehr voll einsatzfähig und lässt Sie in Situationen im Stich, in denen Sie sich bisher auf ihn verlassen konnten. Um diesen Problemen vorzubeugen, ist gesunde Ernährung und Bewegung wichtig.

Wirksam gegensteuern

Körper, Geist und Seele hängen zusammen und Menschen mit Burnout Syndrom erleben in aller Deutlichkeit, wie eng diese Bereiche ineinander verzahnt sind. Da ihr kompletter Körper inzwischen einer ungesunden Dosis Stresshormonen ausgesetzt ist, die unter anderem für ihr abgeschlagenes und mattes Gefühl verantwortlich sind, können Sie auch selber für körpereigene Gegenmittel sorgen.

Diese bestehen unter anderem aus Serotonin und anderen Stimmungsaufhellern. Aktivieren Sie Ihre individuellen Glückshormone und bewegen Sie sich! Essen Sie gesund, führen sie sich Vitamine und Mineralien zu. Das ist der einfachste Weg, um ein Stimmungstief in den Griff zu bekommen. Es ist außerdem ungefährlich und sorgt für Ablenkung. Zusätzlich sollten Sie sich ärztlichen Rat holen. Ein Arzt kann Ihnen dabei helfen, die psychosomatischen Beschwerden einzugrenzen und Sie auch mental wirkungsvoll unterstützen.

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