Fehlende Entscheidungsfreiheit als Ursache für Burnout

Ist die Entscheidungsfreiheit eingeschränkt, kann der Betroffene seine Lebensvorstellungen nicht einhalten.

Die Gesundheit hat Auswirkungen auf den Lebenszyklus, den persönlichen Wohlstand und die Leistungsfähigkeit. Das Wohlbefinden eines Menschen hängt aber nicht nur davon ab. Auch das Gefühl, frei zu sein, eigene Entscheidungen treffen zu können und gebraucht zu werden, spielen eine große Rolle. Ist die Entscheidungsfreiheit eingeschränkt, kann der Betroffene seine Lebensvorstellungen nicht einhalten.

Viele Entscheidungen werden in der heutigen Gesellschaft aufgrund von gesellschaftlichen Vorgaben nicht getroffen, sie sind kontraproduktiv. Damit bleibt alles beim Alten und der Mensch mit seinen Präferenzen geht unter und ist unzufrieden. Umfragen haben ergeben, dass Entscheidungsfreiheit am Arbeitsplatz ein wesentlicher Grund für eine bessere Gesundheit darstellt. Denn wer nur nach Kommando arbeitet, fühlt sich matt, unausgeglichen und nutzlos. Der Weg zur Arbeit macht keinen Spaß mehr, die Motivation sinkt und eine Krankheit, die dadurch entstehen kann, ist das Burnout-Syndrom. Menschen, die bei der Arbeit glücklich sind, haben subjektive Entscheidungsfreiheiten und das sorgt für gute Stimmung.

Inhalt dieses Artikels

Wie man die Entscheidungsfreiheit stärken kann

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, unzufrieden und überfordert sind und in diesen Fällen keine Entscheidungen treffen können. Die fehlende Entscheidungsfreiheit führt zu chronischem Stress und Burnout.

Um dem Ausgebranntsein entgegenzuwirken, ist es wichtig zu lernen, selbstständig zu sein und sich zu belohnen. Wer Freiheiten am Arbeitsplatz genießt und Verantwortung übernimmt, lebt zufriedener. Doch oftmals ist der Betroffene in einem System gefangen, das die Entscheidungsfreiheit vorübergehend einschränkt. Das gilt genauso im privaten Bereich. Dort gibt es viele Zwänge, die uns einengen.

In dieser Situation hilft es Ihnen, wenn Sie sich darüber im Klaren sind, was Sie brauchen und wollen, welche Bedürfnisse Sie haben und sich disziplinieren, diese einzuhalten. Damit stärken Sie die Selbstständigkeit und das daraus resultierende Selbstwertgefühl in kleinen Schritten. Selbstbeherrschung ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Lebensweg. Die Klärung, was Sie zufrieden macht, ein selbstbestimmter Weg oder einer der für sie bestimmt wurde, trägt ebenso dazu bei. Schieben Sie die Schuld nicht anderen Leuten zu, die Entscheidung über Ihr Wohlbefinden liegt in Ihren Händen.

Weniger Stress durch Entscheidungen

Obwohl die meisten Menschen davon ausgehen, dass Entscheidungen zu treffen stressiger ist als diese nicht zu treffen, ist das genau anders herum. Sie haben mehr Spielraum und können entscheiden, welche Ihrer Fähigkeiten zum Einsatz kommen. Zudem lernen Sie, sich Erholungen zu gönnen. Die eigenständige Aktivität führt nachweislich zu einer Regeneration im Körper. Die Herausforderungen, die nach einer getroffenen Entscheidung auf Sie zukommen, motivieren, und fördern den positiven Stress. Durch das Gefühl, das Sie etwas möglich machen können, wächst Ihr Interesse an sozialen Aktivitäten. Sie fühlen sich nützlich, sind zufriedener und somit weniger gestresst. In der Folge steigern Sie Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Wohlbefinden. Sie leben gesünder und sind weniger für Burnout anfällig.

Autonomie im Beruf und im Privatleben stellt die Grundlagen für eine gesündere Lebenshaltung und vermeiden eine Stresserkrankung.

TEILEN